„Winterküsse im Schnee“ ♦ Rezension

Rezension von „Winterküsse im Schnee“

Taschenbuch, 512 Seiten

Autorin: Karen Swan

Verlag: Goldmann Verlag

Erscheinungsdatum: 19.10.2015

Preis: 9,99€

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Klappentext:

Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre …

Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe …

Quelle: amazon.de

Meine Rezension:

Ich habe bereits ein Buch der Autorin gelesen („Ein Geschenk von Tiffany“) und war sehr begeistert. So wollte ich auch ihren neuen Roman sofort lesen, welchen mir der Goldmann Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat, vielen lieben Dank dafür. Ich hatte an dieses Buch der Autorin recht große Erwartungen und war gespannt, ob mich auch dieser Roman überzeugen kann.

Wie schon im Klappentext erwähnt, lebt die 31-jährige Allegra nur für ihren Job in einem renommierten Unternehmen und hat für alle anderen Dinge des Lebens keine Zeit. Als sie geschäftlich in der Schweiz unterwegs ist, trifft sie auf ihren Konkurrenten Sam und es funkt sofort zwischen den Beiden. Da sie aber um den selben Job kämpfen, geraten sie mehr und mehr aneinander und versuchen ihre eigenen Ziele durchzusetzen. Neben Allegras beruflicher Situation hat sie einige Sorgen um ihrer Mutter, welche an Demenz erkrankt ist und in einem Seniorenheim in London lebt. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel kümmert sie sich liebevoll um ihre Mutter. Eines Tages erhält sie einen Anruf aus Zermatt, in der Schweiz, wo eine Leiche in einer seit Jahrzehnten verschütteten Berghütte gefunden wird, welche angeblich ihre Großmutter Valentina sein soll. Mit diesem Fund gerät das Leben von Allegra und das ihrer Schwester total aus den Fugen und sie kommen einigen erschreckenden Familiengeheimnissen auf die Spur…

Zu Beginn fiel es mir leider sehr schwer, mich in das Buch rein zu finden. Die Geschichte kam mir anfangs sehr oberflächlich vor und Allegra war mir nicht wirklich sympatisch. Im Laufe der Geschichte freundete ich mich langsam mit ihr an und das Buch wurde mit jeder Seite spannender. Die Geheimnisse um die alte Berghütte und die Leiche der jungen Frau, die dort gefunden wurde, kommen nach und nach ans Licht und halten einige Wendungen bereit. Das Bild der Familie der beiden Schwestern verändert sich komplett und sie müssen begreifen, dass nichts mehr so ist, wie es vorher war. Auf einmal gehören Fremde zu ihrer Familie und geliebte Familienmitglieder scheinen so, wie sie sie kannten, nicht mehr zu existieren.

Es war sehr spannend die beiden Schwestern auf ihrer Suche nach der Wahrheit in den Bergen zu begleiten. Leider waren die Verwicklungen in ihrer Familie manchmal sehr schwer zu verfolgen. Dies in Verbindung mit den langwierigen und sehr komplexen Geschichten rund um ihren Job, war mir oft zu viel des Guten und es fiel mir schwer, einen Überblick zu behalten. Der „Riesendeal“, an dem Allegra arbeitet, nimmt allgemein im Buch einen großen Stellenwert ein und teilweise geht es seitenlang um nichts anderes, was ich manchmal als etwas langatmig empfand.

Es war dennoch schön zu lesen, wie Allegra nach und nach auftaute und die „Karrierefrau“ zunehmend ablegte. Auch gab es immer wieder Annäherungen mit ihren attraktiven Kollegen Sam, welche durch Missverständnisse und Konkurrenzdenken aber immer wieder zerstört wurden. Ich habe lange mit den Beiden mitgefiebert und habe sehr gehofft, dass sie all diese Probleme hinter sich lassen können und zusammenfinden werden. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden war keinesfalls zu kitschig sondern sehr nüchtern und realistisch.

Wie schon erwähnt hatte ich anfangs mit der Protagonistin so meine Probleme, letztendlich waren mir aber alle Charaktere mehr oder weniger sympathisch und allesamt sehr interessant. Besonders gern mochte ich ihre Schwester Isobel mit ihrer frischen und unverblümten Art.

Nach den ersten 100 Seiten flogen auch die restlichen nur so dahin und man hat total mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie sich alles aufklärt. Besonders gelungen fand ich den Prolog, welcher von der verhängnisvollen Nacht, in der Valentina von der Lawine begraben wurde, handelte. Er sorgte für einen gelungen Einstieg in die Geschichte und man lernte Valentina kurz aus ihrer Sicht kennen.

Mein Fazit:

Es handelt sich bei dem Roman um eine sehr spannende Geschichte, die einen wirklich in den Bann zieht, was ich vorher so nicht erwartet hatte. Immer wieder gibt es neue Wendungen und man wird total überrascht von den neuen Ereignissen. Alles in allem sorgt der Roman für wunderbare, winterliche Unterhaltung mit vielen Geheimnissen und einer Romanze. Meiner Meinung nach ist der Roman nicht nur zur Weihnachtszeit gut zu lesen, Weihnachten spielt nur am Rande eine Rolle. Ich kann auch dieses Buch der Autorin definitiv weiterempfehlen, ab und zu braucht man Durchhaltevermögen, welches aber letztendlich belohnt wird. Dafür bekommt der Roman 4 Sterne von mir.

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