„Der Sommer der Sternschnuppen“ ♦ Rezension

Rezension von „Der Sommer der Sternschnuppen“

Taschenbuch, 448 Seiten

Autorin: Mary Simses

Verlag: Blanvalet Verlag

Erscheinungsdatum: 18.04.2016

Preis: 9,99€

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Klappentext:

Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen – und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander …

Quelle: amazon.de

Meine Rezension:

Lange habe ich auf diesen Roman gewartet, da ich von dem ersten Roman der Autorin („Der Sommer der Blaubeeren“) mehr als begeistert war. Der Roman gehört noch immer zu meinen Lieblingsromanen. Daher hatte ich große Erwartungen an das Buch, die im Großen und Ganzen auch nicht enttäuscht wurden. Mit „Der Sommer der Blaubeeren“ kann der neue Roman von Mary Simses meiner Meinung nach aber leider nicht ganz mithalten.

Grace Hammond muss kurzfristig ihren Wohnort Manhattan verlassen und es zieht sie zurück in ihren Geburtsort Dorset, wo noch immer ihre Eltern leben. Für die Zeit ihres Besuches zieht sie wieder in ihr Elternhaus ein. In Dorset holt sie schnell ihre Vergangenheit ein, die sie damals unbedingt hinter sich lassen wollte. Alles erinnert sie an ihre verstorbene Schwester, ihren Tod hat sie noch immer nicht verkraftet. Noch dazu erfährt Grace, dass ihre Jugendliebe Peter Brooks zufälligerweise auch in seinen Heimatort zurückgekehrt ist. Er ist ein berühmter Regisseur und will einen Film in dem schönen Küstenort drehen. Schon nach kurzer Zeit treffen die beiden aufeinander und Grace Herz schlägt noch immer höher, wenn Peter in ihrer Nähe ist…

Doch damit nicht genug, neben Peter trifft sie auf den Schauspieler Seen Leed, mit dem sie ebenfalls einige schöne, vertraute Momente erlebt. Als sie das alte Fahrrad ihrer verstorbenen Schwester zur Reparatur bringen möchte, trifft sie auf Mitch. Sie verbringt viel Zeit mit ihm, da sie um die Reparaturkosten zu bezahlen, ihm in seinem Fahrradgeschäft aushilft. Alle drei Männer beschäftigen Grace und im Laufe der Geschichte zeigt sich, wem ihr Herz wirklich gehört.

Ab einen gewissen Punkt fand ich es recht offensichtlich, für wen Grace sich entscheiden wird. Trotz allem hat mich die Geschichte mitgerissen und ich habe oft mit Grace mit gelitten, da sie sehr an ihrer Vergangenheit zu knabbern hat. Die Vergangenheit nimmt in diesem Roman einen sehr großen Stellenwert ein, die Nebenstory um ihre Schwester wird sehr ausführlich beschrieben. Manchmal gerät die Liebesgeschichte darüber etwas in Vergessenheit.

Leider kam mir Grace oftmals etwas überheblich vor und ich konnte nicht all ihre Handlungen komplett nachvollziehen. Manchmal benahm sie sich nicht wirklich ihrem Alter entsprechend, was mich das ein oder andere Mal den Kopf schütteln ließ. Abgesehen davon fand ich ihren Charakter sehr interessant und es war toll mitzuerleben, wie sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen konnte. Vor allem Mitch und Grace beste Freundin Cluny waren mir sehr sympathisch, warmherzig und überzeugend. Die ein oder anderen Charaktere konnten mich leider nicht wirklich berühren und blieben mir eher fremd, aber gut, man muss nicht alle Charaktere mögen.

Der Schreibstil der Autorin war wie in ihrem ersten Buch wunderbar leicht und flüssig. Ganz besonders gefallen haben mir die Kapitelüberschriften. Da Grace Korrekturleserin ist, wurde jedes Kapitel mit passenden Grammatikregeln begonnen. Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Idee.

Mein Fazit:

Die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen haben den Roman super abgerundet. Manchmal konnte ich das kleine, idyllische Städtchen am Meer richtig vor mir sehen. Beim Lesen kam dadurch ein wunderbares Gefühl von Sommer und Urlaub rüber. Nicht alles war nachvollziehbar und die Liebesgeschichte hätte mich definitiv noch mehr in den Bann ziehen können, überzeugt hat mich dieser sommerliche und leichte Roman trotzdem. Es gab ein für mich sehr zufriedenstellendes Happy End und viele schöne Lesestunden, daher bekommt das Buch trotz ein paar Mängeln 4,5 Sterne von mir. Ganz lieben Dank an den blanvalet Verlag, der mir den Roman zur Verfügung gestellt hat.

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