„Sommer in St. Ives“ ♦ Rezension

Rezension von „Sommer in St. Ives“

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Broschiert, 416 Seiten

Autorin: Anne Sanders

Verlag: Blanvalet Verlag

Erscheinungsdatum: 24.05.2016

Preis: 14,99€

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Klappentext:

Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte ― und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Quelle: amazon.de

Meine Rezension:

„Sommer in St. Ives“ war eines der Bücher, an die man mit großen Erwartungen dran geht. Das sommerliche Cover hat mich sofort angesprochen und dass die Geschichte in St. Ives spielt, hat mich von Anfang an begeistert. Sofort hatte ich einen kleinen, malerischen Ort in Cornwall vor Augen und konnte es kaum erwarten, den Roman zu beginnen. Die ersten 100 Seiten konnte mich jedoch nicht komplett in den Bann ziehen, im Laufe des Lesens aber habe ich mich mehr und mehr in die Geschichte rein gefunden und letztendlich kann ich diesen leichten Sommerroman definitiv weiterempfehlen. Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag, der mir diesen Roman zur Verfügung gestellt hat.

Lola Lessing wohnt wie der Rest ihrer Familie in München. Sie alle, Lola, ihre Mutter Samantha, ihr Vater Ben sowie ihre beiden Geschwister Lynda und Luca werden von ihrer Großmutter Elvira in das wunderschöne Cornwall eingeladen um dort ihre Sommerferien zu verbringen. Die gesamte Familie ist zuerst wenig begeistert, da das Treffen ein Jahr nach dem Tod ihres Großvaters stattfindet. Es wird viel spekuliert, wieso Elvira sie ausgerechnet zu diesem Anlass in das malerische St.Ives ordert. Kurz nach ihrer Ankunft erfahren sie den Grund ihrer Anreise – Elviras erneute Hochzeit.

Diese Neuigkeit verstört Lola und ihre Familie, alle haben große Schwierigkeiten mit dem anstehenden Fest umzugehen. Viel Unfrieden und viele Geheimnisse werden ausgelöst und aufgedeckt und jeder versucht auf seine Art mit dem unerwarteten Ereignis umzugehen. Lola entscheidet sich dazu in St. Ives zu bleiben und beginnt mit der Zeit die Beweggründe ihrer Großmutter nachzuvollziehen und nach und nach legt sie ihre Ablehnung gegenüber dem Verlobten von Elvira, Sam, ab. Ein weiteres Ereignis bringt Lola zusätzlich durcheinander, sie trifft immer wieder auf den charmanten Chase…

Im Mittelpunkt der Geschichte stand für mich nicht die gegenwärtige Liebesgeschichte zwischen Lola und Chase, sondern die zwischen Elvira und Sam. Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, wie sich Elvira und Sam kennen und lieben lernten. Diese große Liebe zwischen den Beiden hat mich wirklich berührt und war für mich das Highlight der Geschichte. Diese besondere Verbindung zwischen Elvira und Sam, der Flirt zwischen Lola und Chase in der Gegenwart sowie die vielen Familiengeschichten rund um die Lessing’s haben für viel Abwechslung beim Lesen gesorgt und die Mischung war sehr gelungen.

Die Charaktere waren wahnsinnig interessant und vielschichtig, jeder Charakter war ins Detail beschrieben mit all seinen Eigenheiten und Ecken und Kanten. Lola ist eine junge, offene und fröhliche junge Frau und war mir als Hauptprotagonistin sehr sympathisch. Besonders berührt haben mich die kühle Elvira und der warmherzige Sam. Elvira hat einen sehr tiefgründigen, eher verschlossenen und unnahbaren Charakter, Sam dagegen hat mit einer sehr charmanten, witzigen und liebevollen Art überzeugt.

Die Autorin hat einen leichten, lockeren Schreibstil wodurch sich der Roman sehr angenehm lesen ließ. Sie hat die Geschichte sehr lebendig und mit liebevollen Details beschrieben. Vor allem kamen auch die Landschaftsbeschreibungen nicht zu kurz, ich hatte so manche Orte in St. Ives regelrecht vor Auge, als ob man selbst Teil der Geschichte wäre und als Zuschauer daneben stände.

Mein Fazit:

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Geschichten rund um die Familie und die Liebe. Die chaotische, verrückte aber unglaublich warmherzige Familie Lessing sowie die beiden zu Herzen gehenden Liebesgeschichten, eine leichte und frische Liebe in der Gegenwart und eine tiefe und große Liebe in der Vergangenheit, runden den Roman wunderbar ab. Man verspürt beim Lesen definitiv einen Hauch von Sommer und Ferien, der Roman ist eine ideale Wahl, wenn man auf der Suche nach einem Sommer-Wohlfühlroman ist. 5 Sterne für „Sommer in St. Ives“ und eine klare Kaufempfehlung.

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